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08.03.2014
Unterbringung in psychiatrischem Krankenhaus: Spielsucht

Grundsätzlich kann auch bei Spielsucht eine erhebliche Verminderung der Steuerungsfähigkeit angenommen werden, wenn diese zu schwersten Persönlichkeitsveränderung geführt oder der Täter bei den Beschaffungstaten unter starken Entzugserscheinungen gelitten hat. Ein solcher "intensiver, kaum kontorllierbarer Drang zum Glücksspiel" kann aber regelmäßig keine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus rechtfertigen. Etwas anderes gilt nur, wenn sich eine diesbezügliche Abhängigkeit bereits in schwersten Persönlichkeitsveränderungen manifestiert hat. (BGH, Urt. v. 06.03.02013 5 StR 597/12)